Reguengo Grande / die Hochebene von Cezaredas
Wandern in unberührter Natur
Der Ort Reguengo Grande liegt in der Hochebene von Cezaredas. Hier findet man Orte wie z.B. "Casal de Cezaredas" und "Talefo das Cezaredas", die an die ehemaligen römischen Siedlungen erinnern. Die hier vorzufindenen Gesteinsformationen gehen vor allem auf das Erdzeitalter Jura zurück. Das Kalkgestein ist nahezu das einzige vorzufindene Gestein und tritt vielerorts durch ausgedehnte Aufschlüsse zutage. Ein Beispiel hierfür ist der "Monte do Picoto", der eine natürliche Verlängerung der Hochebene von Cezaredas bildet. In dieser Gegend sind nicht nur prähistorische Spuren zu finden. Auch die Römer, die Portugal vom 2. Jahrhundert v.C. bis zum 5. Jahrhundert n.C. besiedelten, und die Invasionen durch die napoleonischen Truppen (Schlacht von Rolica) hinterließen hier Ihre Spuren. Das historische Erbe umfasst Höhlen, alte Siedlungen, Wind- und Wassermühlen, Brücken, Kirchen und Brunnen. Aufgrund des steinigen Untergrundes und der aus Dickicht bestehenden Vegetation wird das Gebiet kaum für landwirtschaftliche Zwecke genutzt. Lediglich einige Ziegen- und Schafherden werden hier auf die Weide getrieben. Die an manchen Orten vorhandenen Windmühlen besitzen in der Regel ein festes Mauerwerk. Einige davon sind noch stets in Betrieb.
Bauernmuseum von Reguengo Grande
Im Jahre 1989 wurde das Bauernmuseum von Reguengo Grande (Museu Rural do Reguengo Grande) eingeweiht. Hier ist eine Sammlung landwirtschaftlicher Objekte und verschiedener Artikel, die mit der Ethnografie des Bezirks zu tun haben, ausgestellt. Das Museum befindet sich in der Siedlung der Gemeinde Reguengo Grande, in der es auch eine Olivenpresse, fünf Kunsthandwerksgeschäfte, einen Kinderspielplatz und einen Picknickpark gibt.
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